Til Schweiger, Stefan Arndt und andere Branchenvertreter diskutieren mit FFA-Vorstand Peter Dinges die FFG-Novelle 2014

Startschuss für die Diskussion um das neue Filmfördergesetz! Die nächste turnusgemäße Novellierung des FFG steht zum 1. Januar 2014 an. Nach langjährigem Rechtsstreit kamen am heutigen Montagmittag erstmalig Vertreter aller beteiligten Seiten beim Internationalen Medienkongress in Berlin zusammen: Das Panel "FFG 3.0 Alles Auf Anfang!" bot die Chance, frühzeitig Vorstellungen und Wünsche von Gebern und Nehmern, von denjenigen, die in die FFA einzahlen und denjenigen, die von der FFA Förderung erhalten, zusammenzutragen.

Auf dem Podium formulierten die Produzenten Til Schweiger (Barefoot Films) und Stefan Arndt (X Filme Creative Pool) sowie Dr. Stefan Gärtner (ProSiebenSat.1/SevenPictures), Johannes Klingsporn (VdF), Thomas Kufus (zero one film/Deutsche Filmakademie), Dr. Thomas Negele (HDF Kino) und Peter Weber (ZDF) ihre Positionen. Zentrale Themen waren dabei die Fragen nach der Beitragshöhe und den Förderkriterien. Die Branche verabredete sich, die Diskussion fortzusetzen und ist optimistisch, gemeinsam zu einem Ergebnis zu kommen. Dafür schlägt FFA-Vorstand Peter Dinges das vielversprechende Prinzip des "Ask & Listen" vor, bei dem sich die unterschiedlichen Branchenteile ihre Ansichten und Vorschläge gegenseitig unterbreiten.

Aufmerksam verfolgten die Diskussion u.a. auch Parlamentarierin Angelika Krüger-Leißner (SPD), Constantin-Vorstand Martin Moszkowicz, HFF-Potsdam-Präsident Dieter Wiedemann, RA Prof. Dr. Mathias Schwarz, Alfred Holighaus und Anne Leppin (Deutsche Filmakademie) sowie die Produzenten Maria Köpf, Tom Zickler und Martin Hagemann.