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Interaktive Installationen auf dem Internationalen Medienkongress
Die vier den Digital Think Tank begleitenden Installationen internationaler Medienkünstler erforschen mit experimentellen Verknüpfungen von Technologie und Inhalt neue Spielräume für kollektive und individuelle Medienerfahrungen:
So ist der Föhnseher „Seer of Warm Winds" des international preisgekrönten Künstlers und “Creative Engineer“ Julian Oliver kein herkömmlicher Fernseher. Indem dieser Daten und Bilder aus dem lokalen WLAN erfasst, werden Mobiltelefone und Computer aus der Umgebung zu eigenen Sendestationen. "Störung" von Servando Barreiro könnte ein „Frankenstein“-Computer sein: Denn trotz fehlender Festplatte ist die "herzlose" Rechenmaschine fähig, menschliche Interaktion einzufangen und in audiovisuelle sowie haptische Momente umzuwandeln. Mit der Technologie des "Social Tagging" erkundet wiederum „Phenotypes/Limited Forms“die öffentliche Nutzbarmachung eines Online-Fotoarchivs. Die Installation ist eine Gemeinschaftsarbeit von Peter Hanappe, Researcher am Sony Computer Science Laboratory in Paris, und dem Fotokünstler Armin Linke. Und in „In the Veils of Negative Existence“stellt Bengt Jöran Eitel das Spielkonzept des populären Computerspiels „Super Mario“ auf den Kopf. Wann ist ein Spiel noch ein Spiel?
Kurator: Thorsten S. Wiedemann (http://amaze-festival.de)