Montag, 05.09.2011, 16:30 - 18:00 | Saal 4/5
Medienregulierung, Medienkonzentration und Wettbewerb
Die Medienwelt hat sich seit der Gründung der KEK vor 15 Jahren grundlegend verändert.
Das Medienkonzentrationsrecht hat die Aufgabe, eine vorherrschende Meinungsmacht im Medienmarkt zu verhindern. Das gilt sowohl für die horizontale Konzentration, für cross-mediale Verbindungen etwa zwischen Rundfunk und Presse und für Verbindungen zwischen vorherrschenden Einflussmöglichkeiten im Rundfunk und anderen Einflusspositionen in vor- und nachgelagerten Märkten. Dabei fehlt es gerade für die Marktdefinition an einer zeitgemäßen Weiterentwicklung des Medienkonzentrationsrechts, die die neue digitale Vielfalt und alle Verbreitungswege berücksichtigt. Das Medienkonzentrationsrecht muss also reformiert werden. Aber wie?
Welche Anforderungen sind an ein Medienkonzentrationsrecht zu stellen, das den Gegebenheiten des heutigen Medienmarktes gerecht wird?
Grußwort
Dr. Richard Meng, Staatssekretär und Sprecher des Senats von Berlin
Statements und Podium
Jürgen Doetz, Präsident, Verband Privater Rundfunk und Telemedien e. V. (VPRT), Berlin
Christoph Keese, Konzerngeschäftsführer Public Affairs, Axel Springer AG, Berlin
Annette Kümmel, Senior Vice President Media Policy, ProSiebenSat.1 Media AG, Unterföhring
Prof. Insa Sjurts, Vorsitzende, Kommission zur Ermittlung der Konzentration im Medienbereich (KEK), Potsdam
Martin Stadelmaier, Chef der Staatskanzlei, Land Rheinland- Pfalz, Mainz
Dr. Stefan Tweraser, Country Director Germany, Google Germany, Hamburg
Peter Weber, Justiziar, ZDF, Mainz
Moderation: Prof. Dr. Volker Lilienthal, Professor für Journalistik und Kommunikationswissenschaften, Universität Hamburg










