2. Internationale MINTiFF-Konferenz (6.09.11, Dachgartenfoyer ICC)

"Don’t think it’s only entertainment!"

Unter dem Motto „Science Meets Fiction“ ging es bei der 2. Internationalen MINTiFF-Konferenz erneut um das Thema „MINT und Chancengleichheit in fiktionalen Fernsehformaten“. Film- und Fernsehschaffende und Wissenschaftler diskutieren das Zusammenspiel von Wissenschaft und fiktionalen Inhalten ...

MINT und Chancengleichheit in fiktionale Fernsehformaten
Die durch das Bundesministerium für Forschung und Bildung und den Europäischen Sozialfonds geförderte Initiative MINTiFF ( Mathematik, Informatik, Natur- und Technikwissenschaften und Chancengleichheit im Fiction-Format) lud ein zur 2. internationalen Konferenz und zu Austausch und Vernetzung zwischen Wissenschaft und TV-Unterhaltungsbranche. Auch 2011 fand die Konferenz erneut im Rahmen der medienwoche@IFA statt.

Dr. House und der Wert der Unterhaltung fiktionaler Formate
Im diesjährigen "Wissenschaftsjahr 2011 – Forschung für unsere Gesundheit" wurde am Beispiel der sehr erfolgreichen amerikanischen Fernsehserie „Dr. House“ vorgestellt, wie die Inszenierung moderner medizinischer Diagnostik nicht nur für Unterhaltsamkeit und Publikumserfolg sorgt, sondern aufgrund ihres medizinischen Bildungsgehalts auch Impulsgeber für Lehrinnovationen in der medizinische Hochschullehre in Deutschland wird. Die Frage, wie deutsche Filmschaffende Chancen und Gestaltungsspielräume sehen, medizinische Bildungschancen in fiktionalen Formaten wahrzunehmen und den „public value“ fiktionaler Fernsehunterhaltung zu unterstreichen, stand im Zentrum der anschließenden Diskussion. Welche Programmstrategie die BBC verfolgt, um in den fiktionalen Programmbereichen Qualität und „public value“ zu erzeugen, war Thema der anschließenden Diskussion

Ausschreibungsstart für den 3. MINTiFF-Ideenwettbewerb
Anreiz und Unterstützung für die Entwicklung ambitionierter Stoffe mit MINT und Chancengleichheit im Zentrum bietet der Ausschreibungsstart für den 3. MINTiFF-Ideenwettbewerb, der sich an erfahrene Drehbuchautoren/-innen und Stoffentwicklungsteams richtet. Für die drei besten Ideen werden Stoffentwicklungsstipendien im Umfang von je 10.000 Euro vergeben, die fachwissenschaftliche Beratung durch MINT- und Chancengleichheitsexperten/-innen beinhalten. Eine Veranstaltung der Technischen Universität Berlin und des Stifterverbandes.

Mehr unter www.mintiff.de
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